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Datensicherheit

Deine Kunden bleiben deine Kunden.

Der Betreiber von DJCockpit ist selbst aktiver Hochzeits-DJ. Diese Seite beantwortet, was das für deine Daten bedeutet — technisch und vertraglich.

Die Frage

„Der Entwickler ist selbst DJ — sieht der jetzt meine Hochzeitspaare und meine Gagen?"

Berechtigt, und selten laut gestellt. Die Antwort steht unten, in drei Teilen: was die Technik zulässt, was sie nicht zulässt, und wofür es nur ein Wort gibt statt einer Regel.

Was die Technik nicht zulässt

Der Zugriff auf Kunden, Buchungen, Dokumente und Fotos ist in den Datenbankregeln an das Konto gebunden, dem sie gehören. Es gibt keine Administratorrolle, die das umgeht — auch nicht für den Betreiber. Diese Regel steht nicht in einer Einstellung, die sich umlegen ließe, sondern auf dem Server und wird bei jedem einzelnen Zugriff geprüft.

Die Verwaltungsansicht des Betreibers zeigt Kontodaten: Name, E-Mail, gebuchter Plan, Registrierungsdatum. Sie zeigt keine Events, keine Kundennamen, keine Beträge.

Was die Technik zulässt — offen gesagt

DJCockpit hat keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Server muss die Inhalte lesen können, sonst gäbe es keine Suche, keine PDF-Rechnung und keinen Mailversand. Damit könnte der Betreiber über die Datenbankkonsole an die gespeicherten Daten gelangen — so wie jeder Betreiber eines gehosteten Dienstes.

Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft dir entweder eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit allen ihren Einschränkungen, oder er sagt nicht die Wahrheit. Gegen diesen Punkt hilft keine Technik, sondern nur eine Zusage — und die steht im nächsten Abschnitt.

Die Zusage

Ich nutze keine Daten aus DJCockpit für mein eigenes DJ-Geschäft. Keine Kundenadressen, keine Anfragen, keine Locations, keine Gagen. Ich werte sie nicht aus, ich leite sie nicht weiter, und ich spreche niemanden an, der über die Software eines anderen DJs bei mir aufgetaucht ist.

Das ist eine persönliche Zusage und keine Marketingzeile. Das DJ-Geschäft und DJCockpit sind bei mir zwei getrennte Betriebe mit getrennten Konten — die Software nutze ich für meine eigenen Events wie jeder andere Nutzer auch, über ein normales Konto.

— Tom Stroh, Entwickler von DJCockpit und aktiver Hochzeits-DJ aus Jülich

Verbindlich wird eine Zusage erst, wenn sie im Vertrag steht. Der Auftragsverarbeitungsvertrag hält in § 3 Abs. 1 ausdrücklich fest, dass Daten ausschließlich auf Weisung des Nutzers verarbeitet und nicht für eigene Zwecke genutzt werden. Er gilt automatisch mit deiner Registrierung, ohne dass du etwas unterschreiben musst.

Wo deine Daten liegen

Fünf Dienstleister, alle namentlich im Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Datenbestand selbst verlässt die EU nicht.

WasWerWo
Kunden, Buchungen, Dokumente, FotosGoogle FirebaseFrankfurt am Main
Auslieferung der SeitenVercelFrankfurt am Main
Versand von E-MailsResendUSA
Abrechnung deines AbosStripeIrland, teils USA
Songsuche für MusikwünscheSpotifyEU / USA

In die USA gehen nur der Mailversand und die Abrechnung — dort die Empfängeradresse und deine Rechnungsdaten, nicht dein Datenbestand. An Spotify gehen ausschließlich Suchbegriffe, keine Angaben zu deinen Gästen.

Was bewusst nicht passiert

Keine Werbung, keine Vermarktung.
In DJCockpit läuft keine Werbung, und es werden keine Daten verkauft oder an Werbenetzwerke gegeben. Das Produkt finanziert sich über die Abos, nicht über die Daten.
Kein KI-Training mit deinen Inhalten.
Inhalte aus Nutzerkonten werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
Keine fremden Skripte im Browser.
Auf den Seiten laufen keine Trackingpixel und keine Skripte von fremden Servern. Auch Schriften und Hilfsbibliotheken werden aus dem eigenen Projekt geladen.
Kundenlinks nicht in Suchmaschinen.
Kundenbereich, Musikwünsche und Fotowall tragen die Anweisung noindex — auf der Hauptdomain wie auf jeder DJ-Subdomain. Die QR-Codes dazu entstehen auf dem eigenen Server.

Wenn du wieder gehst

Nach einer Kündigung hast du 30 Tage Zeit, deine Daten zu exportieren. Danach werden sie unwiderruflich gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Das steht im Auftragsverarbeitungsvertrag, nicht in einer Hausmitteilung.

Solange du da bist, kommst du jederzeit an deine Daten: Rechnungen und Belege als DATEV-Export für den Steuerberater, Reisekosten als CSV, Dokumente als PDF. Ein Produkt, das seine Nutzer über die Datenausfuhr festhält, hat ein anderes Problem als fehlende Funktionen.

Häufige Fragen

Der Betreiber ist selbst DJ. Sieht er meine Kunden und Gagen?
Im Produkt nicht. Die Datenbankregeln erlauben den Zugriff auf Kunden, Buchungen und Dokumente ausschließlich dem Konto, dem sie gehören — es gibt keine Administratorrolle, die das umgeht. Die Verwaltungsansicht des Betreibers zeigt Kontodaten wie Name, E-Mail und gebuchten Plan, keine Eventdaten. Was technisch bleibt, ist der Konsolenzugriff auf die Datenbank, den jeder Betreiber eines gehosteten Dienstes hat. Dagegen schützt die Selbstverpflichtung unten, nicht die Technik.
Werden meine Daten für Werbung oder für das Training von KI genutzt?
Nein. Es gibt keine Werbung in DJCockpit, keine Weitergabe oder Vermarktung von Daten und kein Training von KI-Modellen mit Inhalten aus Nutzerkonten. Es sind auch keine Trackingpixel oder Werbenetzwerke eingebunden.
Liegen die Daten in Deutschland?
Die Inhaltsdaten ja — Datenbank und Dateispeicher liegen bei Google Firebase in Frankfurt am Main (europe-west3), das Hosting bei Vercel ebenfalls in Frankfurt (fra1). In die USA gehen nur der E-Mail-Versand und die Zahlungsabwicklung, dort jeweils die Empfängeradresse und die Abrechnungsdaten, nicht der Datenbestand. Alle eingesetzten Dienstleister stehen namentlich im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Sind meine Kundenlinks öffentlich auffindbar?
Nein. Die Seiten für Kundenbereich, Musikwünsche und Fotowall sind über einen Token-Link erreichbar und tragen die Anweisung noindex — sie erscheinen nicht in Suchmaschinen. Das gilt auf djcockpit.de wie auf jeder DJ-Subdomain. Die QR-Codes zu diesen Links entstehen seit September 2026 auf dem eigenen Server; vorher wurden sie über einen externen Dienst erzeugt, wodurch die Linkadresse dorthin übertragen wurde.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?
Nach der Kündigung stehen 30 Tage zum Export zur Verfügung. Danach werden alle personenbezogenen Daten unwiderruflich gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Das ist im Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt und nicht bloß eine Absichtserklärung.
Gibt es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
Nein, und das hat einen Grund: Damit wären Suche, PDF-Erstellung, Rechnungsstellung und E-Mail-Versand technisch unmöglich, weil der Server die Inhalte dafür lesen muss. Verschlüsselt sind Übertragung (TLS) und Speicherung (at rest). Wer eine Software sucht, in der niemand außer ihm selbst je an die Daten könnte, wird sie im SaaS-Bereich nicht finden.

Zum Nachlesen

Die vollständigen Regelungen stehen in den Dokumenten — dort ist verbindlich, was auf dieser Seite erklärt wird.

Auftragsverarbeitungsvertrag →Datenschutzerklärung →AGB →Fragen? Schreib mir →

Erst ansehen, dann entscheiden

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Stand: September 2026. Ändert sich etwas an den eingesetzten Dienstleistern, wird der Auftragsverarbeitungsvertrag vorher angepasst und du gemäß § 3 Abs. 4 mindestens 14 Tage im Voraus informiert.